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- 9. April 2026
Botschaft zum vierzigsten Tag nach dem Märtyrertod des erhabenen Führers der Revolution und zu wichtigen Fragen des dritten aufgezwungenen Krieges
Dies ist eine Übersetzung des persischen Originaltextes. Originaltext auf Persisch
بسم الله الرّحمن الرّحیم
Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Barmherzigen
اِنّا فَتَحْنا لَکَ فَتْحاً مُبیناً لِیَغْفِرَ لَکَ اللهُ ما تَقَدَّمَ مِن ذَنبِکَ وَ ما تَأَخَّرَ وَ یُتِمَّ نِعْمَتَهُ عَلَیْکَ وَ یَهْدِیَکَ صِراطاً مُستقیماً وَ یَنصُرَکَ اللهُ نَصْراً عَزیزاً.
Wahrlich, Wir haben dir einen offenkundigen Sieg verliehen, damit Gott dir vergebe, was von deiner Schuld vorausgegangen ist und was noch folgen mag, und Seine Gnade an dir vollende und dich auf einen geraden Weg leite, und damit Gott dir zu einem mächtigen Sieg verhelfe. (Koran 48:1–3)
Vierzig Tage sind vergangen seit einem der größten Verbrechen der Feinde des Islam und Irans und seit einem der schwersten Verluste, die dieses Volk in seiner Geschichte gemeinsam zu betrauern hatte: dem herzzerreißenden Märtyrertod des erhabenen Führers der Islamischen Revolution, des Vaters der iranischen Nation, des Oberhauptes der islamischen Umma und des Wegweisers der nach Wahrheit Strebenden in unserer Zeit, des Herrn der Märtyrer Irans und der Widerstandsfront, des großen Chamenei – möge Gott seine reine Seele heiligen.
Seit vierzig Tagen weilt die erhabene Seele unseres Märtyrerführers in der Nähe Gottes als Gast beim Festmahl der Gottesfreunde, der Wahrhaftigen und der Märtyrer; zugleich oder in seiner Folge ist auch eine große Zahl von Gefährten, Kommandeuren und Kämpfern des Islam sowie unschuldiger Landsleute – von wenige Tage alten Säuglingen bis zu Greisen – dieser gewaltigen Gnade teilhaftig geworden.
Seit vierzig Tagen und Nächten hat Gott, der Erhabene, den Wegweiser dieser Umma zu Seinem Stelldichein gerufen; doch dieses Mal erhoben sich – anders als zur Zeit Mose, dessen, mit dem Gott sprach – die Gefährten des Märtyrerführers und seine Umma, um die Wahrheit aufzurichten und dem Falschen entgegenzutreten. Wie feste Berge widerstanden sie dem Samiri und seinem Kalb und gingen wie glühende Lava auf die Aggressoren und Pharaonen nieder.
Seit vierzig Tagen und Nächten haben die Arroganten der Welt ihre trügerischen und verlogenen Masken abgelegt und das hässliche, teuflische Antlitz von Mord und Unterdrückung, Aggression und Lüge, pharaonischer Anmaßung und Kindermord, Despotie und Verderbnis zur Schau gestellt.
Dagegen aber sind seit vierzig Tagen und Nächten die ehrenhaften Söhne und Töchter des großen Chomeini und des teuren Märtyrers Chamenei sowie die Anhänger des reinen Islam Mohammeds (Gottes Segen und Friede seien auf ihm und seiner Familie) mit beispielhaftem Einsatz und Mut auf den Plätzen, in den Straßen und in den Kampfstellungen präsent und haben trotz der Schläge und Schäden des barbarischen Angriffs des Feindes den dritten aufgezwungenen Krieg in die Bühne des Heldenepos der dritten Heiligen Verteidigung verwandelt. Die bewusste und wachsame iranische Nation hat zwar gezeigt, dass sie in tiefer Trauer über den Verlust ihres Märtyrerführers ist, doch nach dem Vorbild der unmittelbaren Erben des Aschura Husseins hat sie aus diesem Schmerz ein Heldenepos und aus der Totenklage einen Kampfgesang gemacht. All dies hat den bis an die Zähne bewaffneten Feind in Staunen und Ratlosigkeit versetzt und die Freiheitsliebenden der Welt zur Bewunderung bewegt. Dieses Mal haben Unwissenheit und Torheit der Arroganten dazu geführt, dass der Esfand 1404 zum Beginn eines neuen Kapitels des Machtzuwachses und des Aufstiegs des Namens Irans und der Islamischen Revolution wurde und die Fahne des islamischen Iran nicht nur im irdischen Gebiet unseres Landes, sondern in der Tiefe der Herzen der nach Wahrheit Suchenden in aller Welt gehisst wurde.
Dieser Anlass ist eine gute Gelegenheit, den erhabenen Führer in aller Kürze vorzustellen. Es geht um einen Mann, der, so berühmt er auch war, nicht wirklich erkannt wurde. Alle wissen, dass unser Märtyrerführer ein die Zeit verstehender und einsichtiger Rechtsgelehrter, ein unermüdlicher und wie ein Berg fester und standhafter Kämpfer, ein nach seinem Wissen handelnder und gottergebener Gelehrter war, ein Mann des Gottesgedenkens, der nächtlichen Andacht und des demütigen Flehens vor dem Herrn und der Zuflucht zu den heiligen Unfehlbaren (Gottes Segen und Friede seien auf ihnen allen), und dass er aus tiefster Seele an die göttlichen Verheißungen glaubte. Zu seinen weiteren Eigenschaften gehörten seine Liebe zu Iran und sein beständiges Bemühen um eine immer größere Unabhängigkeit des teuren Iran, wobei er zugleich die Einheit des Wortes und den nationalen Zusammenhalt betonte. Er verbrachte ein Leben im Bemühen um die Errichtung der islamischen Ordnung, ihre Festigung und ihren Fortbestand, und zugleich erschien ihm eine Islamische Republik ohne das Volk sinnlos. Bei aller Autorität und Festigkeit besaß er ein reiches Maß an Feinsinn im Denken und in der Betrachtung der Dinge. Den Potenzialen des Landes, insbesondere der Jugend, schenkte er besondere Aufmerksamkeit. Wissenschaft und Technologie sowie dem darauf gründenden Fortschritt maß er große Bedeutung bei. Den ehrwürdigen Familien der Märtyrer, den Kriegsversehrten und den teuren Aufopferungsbereiten zollte er besondere Wertschätzung. In verschiedenen Bereichen verfügte er über kostbare und reiche Erfahrungen, teils aus mehreren Jahrzehnten, und über zahlreiche weitere Eigenschaften, die eine lange Liste füllen würden. In diesen Tagen ist in manchen Medien wiederholt von seiner Kunst, seinem Kunstverständnis und seiner Förderung der Kunst die Rede. Obwohl dieses Element für sich allein der Persönlichkeit eines Menschen großen Wert verleihen kann und bei unserem teuren Führer zweifellos im wahren Sinne und in höchstem Maße vorhanden war, erscheint es im Vergleich zu seinen übrigen Wesenszügen und Vorzügen gering. Ich persönlich kenne von ihm mehrere Künste: Eine seiner großen Künste, die weniger Beachtung findet, war die Kunst der Erziehung und Formung der Gesellschaft durch die Gestaltung der Gedanken, der Gesinnung und der Gefühle der großen Volksmassen und der gesellschaftlichen Gruppen.
Eine weitere seiner Künste waren die zielgerichteten Institutionsgründungen, die er insbesondere in den ersten Jahren seiner Führerschaft mit Blick auf ferne Horizonte vornahm.
Eine weitere seiner Künste war die Stärkung der militärischen Struktur des Landes, deren positive Wirkungen die iranische Nation in den beiden jüngsten aufgezwungenen Kriegen erfahren und genossen hat. Ebenso gehörte die Fähigkeit zu Neuschöpfung und Innovation in verschiedenen Bereichen – wissenschaftlich, strategisch und politisch-gestalterisch – zu seinen Künsten, wovon ein Teil in der Ausarbeitung der allgemeinen Richtlinien der Ordnung zum Ausdruck kommt; ferner die Fähigkeit, Bedeutungen zu schaffen, indem er zur rechten Zeit neuartige Begriffe und Wendungen prägte, von denen jede eine Fülle von Bedeutungen hervorbrachte und in sich trug und aus denen ein öffentlicher Diskurs entstand. Und zu ihnen gehörte auch eine Kunst, die durch die Läuterung seiner erhabenen Seele in Härten, Prüfungen und Heimsuchungen sowie durch Geduld und Standhaftigkeit auf dem Weg der Wahrheit erworben worden war: die Kunst, ferne Ereignisse vorauszusehen, denn اَلمُؤمِنُ یَنْظُرُ بِنورِ الله (Der Gläubige blickt mit dem Licht Gottes). Und weitere Künste, deren Aufzählung in dieser Kürze nicht möglich ist.
All diese Künste und Vorzüge hatten keinen anderen Ursprung als die besondere Gnade Gottes und die besondere Zuwendung unseres Herrn [des Imams der Zeit] und seiner reinen Vorväter (Gottes Segen sei auf ihnen allen). Was diese Gnade und Zuwendung auf jenen Ehrwürdigen lenkte, lässt sich vielleicht in seinem unablässigen und aufrichtigen Bemühen und Ringen um die Erhöhung des Wortes der Wahrheit zusammenfassen. Doch neben den Härten des Kampfes gegen das verräterische Regime der Pahlavi-Herrschaft zog er insbesondere großen Nutzen aus einer weiteren besonderen Gelegenheit auf dem Weg der Pflichterfüllung, von der die breite Öffentlichkeit gewöhnlich nichts weiß. Es war so bestimmt, dass der junge Sayyid, der mit großem Eifer nach Wissen und zugleich nach dem Handeln strebte, zu einer Zeit, als sein ehrwürdiger Vater zu erblinden drohte, nach Jahren des Lernens zu Füßen hochrangiger Lehrer alle äußeren Voraussetzungen für einen wissenschaftlichen und zukunftsweisenden Aufstieg in Ghom zurückließ und sich im Vertrauen auf Gottes Huld ganz seinem Vater widmete. Die göttliche Gunst als Folge dieser Aufopferung zeigte sich darin, dass Sayyid Ali Chamenei plötzlich, noch vor seinem dreißigsten Lebensjahr, wie eine Sonne aus Chorasan aufging, bald als eine der Säulen des Denkens und des Kampfes galt und zugleich auch in den herkömmlichen Wissenschaften beachtliche Fortschritte machte, sodass ihn der SAVAK in den 1350er Jahren [iranischer Zeitrechnung] den „Chomeini Chorasans“ nannte. Ich muss betonen, dass dieser innere und äußere Aufstieg jenes Ehrwürdigen auch in späteren Phasen anhielt. Wenn wir nun aus dem Verhalten der Großen, insbesondere einer solchen Persönlichkeit, lernen wollen, ist es sehr angebracht, diese Eigenschaft des aufrichtigen Wohlwollens füreinander und der gegenseitigen Anteilnahme zu unserer Gepflogenheit zu machen; denn diese Eigenschaft – und damit verbunden der Blick auf die umfassende Barmherzigkeit Gottes – ist ein wichtiger Unterschied zwischen dem, der unter der Fahne der Wahrheit steht, und jenen, die sich um die Fahne des Falschen geschart haben. Gewiss wird das Festhalten an einer solchen Gepflogenheit die Tore des Himmels öffnen und vielerlei göttliche und verborgene Hilfe herabsenden – vom Regen der Barmherzigkeit bis zum Sieg über den Feind und selbst zu wissenschaftlichen und technologischen Fortschritten.
In diesen Tagen hört man immer wieder, wie verschiedene Gruppen des teuren Volkes zu Recht und voller Wehmut jenes Einzigartigen der Epoche gedenken, und nach und nach treten weitere Facetten des leuchtenden Juwels seiner erhabenen Persönlichkeit zutage. Ebenso verbreitet sich allmählich der Brauch, bestimmte Handlungen von ihm nachzuahmen; so hat unser teures Volk aus seiner im Augenblick des Märtyrertodes geballten Faust Lehren gezogen, und diese geballte Faust ist für manche nun zu einer Art gemeinsamem Symbol der Überzeugung geworden. So erweist sich einmal mehr, dass der Einfluss des Märtyrers größer ist als der des Lebenden und dass seine klare Stimme im Ruf zum Monotheismus, zum Streben nach Wahrheit und zum Kampf gegen Unterdrückung und Verderbnis lauter widerhallt und seine Botschaft eindringlicher ist als zu seinen Lebzeiten; und auch der Herzenswunsch dieses großen Märtyrers, nämlich das Glück dieser Nation und der übrigen muslimischen Nationen, ist der Wirklichkeit näher gekommen als zuvor.
Liebe Brüder und Schwestern, Landsleute! Heute und bis zu diesem Punkt des Heldenepos der dritten Heiligen Verteidigung kann man mit Gewissheit sagen, dass ihr, die heldenhafte iranische Nation, die eindeutigen Sieger auf diesem Schauplatz gewesen seid.
Heute ist der Anbruch des Aufstiegs der Islamischen Republik zu einer Großmacht und das Abgleiten der Arroganz in die Schwäche vor aller Augen offenbar geworden. Dies ist zweifellos eine göttliche Gnade, die der iranischen Nation zuteilwurde dank des Blutes unseres Märtyrerführers, der übrigen in ihr Blut gehüllten Märtyrer und der unschuldigen Landsleute sowie der geknickten Blumen der Schule Schadschare-ye Tayyebe in Minab, infolge der Bitten und des demütigen Flehens aller Teile der Nation vor dem Herrn und ihrer kämpferischen Präsenz auf den Plätzen, in den Stadtvierteln und in den Moscheen sowie dank der rückhaltlosen, selbstlosen und aufrichtigen Opferbereitschaft der zum Äußersten entschlossenen Kämpfer des Islam in den Revolutionsgarden, der Armee, der Polizei (FARAJA), unter den unbekannten Soldaten und den Grenzschützern. Auch diese Gnade muss wie jede andere Gnade mit Dank beantwortet werden, damit sie fortbesteht und wächst, denn لَئن شَکَرتُم لَأزیدَنَّکُم (Wenn ihr dankbar seid, werde Ich euch gewiss noch mehr geben; Koran 14:7). Der tätige Dank für diese Gnade ist das unablässige Bemühen, ein starkes Iran zu erreichen.
Was im gegenwärtigen Augenblick zur Verwirklichung dieser Losung und dieses strategischen Ziels des Märtyrerführers notwendig erscheint, ist die fortgesetzte Präsenz unseres teuren Volkes, so wie in den vierzig Tagen, die hinter ihm liegen. Diese Präsenz ist eine wichtige Säule des Ranges, den das machtvolle Iran nun eingenommen hat.
Daher darf man nicht annehmen, dass mit der Ankündigung, Verhandlungen mit dem Feind aufzunehmen, die Präsenz auf den Straßen nicht mehr notwendig sei. Vielmehr erscheint, sollte notwendigerweise die Zeit einer Waffenruhe auf dem militärischen Schlachtfeld gekommen sein, die Pflicht all jener Bürger, die auf den Plätzen, in den Stadtvierteln und in den Moscheen präsent sein können, schwerer als zuvor. Gewiss beeinflussen eure Rufe auf den Plätzen das Ergebnis der Verhandlungen, ebenso wie die erstaunliche und wachsende Zahl von Millionen Teilnehmern der Kampagne „Ich gebe mein Leben für Iran“ zu den wirkungsvollen Faktoren auf diesem Feld gehört. So Gott, der Gesegnete und Erhabene, will, verheißt die Perspektive, die sich der iranischen Nation infolge dieser Rollen und ihres Fortbestehens eröffnet, den Anbruch einer glanzvollen und strahlenden Ära voller Würde, Erhabenheit und Wohlstand. Als unser Märtyrerführer die Führung übernahm, war die Ordnung der Islamischen Republik wie ein junger Baum, dem die Feinde des Islam und Irans zahlreiche Wunden zugefügt hatten, die er allerdings alle gut überstanden hatte. Als er aber nach fast 37 Jahren den Sitz der Führung der Umma verließ, hinterließ er einen guten Baum, dessen Wurzeln fest sind und dessen Zweige und Blätter wichtige Teile der Region und der Welt beschatten. Der Weg zum Ziel eines „immer stärkeren Iran“ führt über die Einheit zwischen den verschiedenen Schichten der Gesellschaft, die er immer wieder betont hat. Ein beachtlicher Teil dieser Einheit hat sich in diesen vierzig Tagen verwirklicht: Die Herzen der Menschen sind einander nähergekommen, das Eis zwischen den verschiedenen Schichten mit unterschiedlichen Ausrichtungen hat zu schmelzen begonnen, alle haben sich unter der Fahne des Vaterlandes versammelt, und Tag für Tag nehmen die Zahl und die Qualität dieser Gemeinschaft zu. Viele von denen, die noch nicht zu dieser Form der Präsenz gefunden haben, sind im Herzen mit den auf den Plätzen versammelten Menschen verbunden und eines Sinnes.
In diesen Tagen erfahren viele eine zivilisatorische Sichtweise, indem sie ihren Blick auf ferne Horizonte richten, und entwerfen für sich ein Bild, das nicht eingebildet ist, sondern sich auf die Wirklichkeiten der Gegenwart und der Zukunft stützt. Dies ist eine Eigenschaft, die bis vor Kurzem nur bei wenigen zu beobachten war, an deren Spitze der Märtyrerführer stand. So erkennt jeder Beobachter das rasche und wundersame Wachstum dieser Nation, und es ist nicht ohne Grund, dass in diesen Tagen dem namhaften Weisen der Epoche und hochrangigen Rechtsgelehrten, wenn er mit euch über diesen Rang spricht, immer wieder die Stimme vor Rührung versagt.
An dieser Stelle sage ich den südlichen Nachbarn Irans: Ihr seid Zeugen eines Wunders. Seht also richtig hin, begreift richtig, stellt euch an die richtige Stelle und misstraut den lügnerischen Versprechungen der Teufel. Wir warten noch immer auf eine angemessene Reaktion von eurer Seite, um euch unsere Brüderlichkeit und unser Wohlwollen zu zeigen. Dies kann nur geschehen, wenn ihr euch von den Arroganten abwendet, die keine Gelegenheit auslassen, euch zu erniedrigen und auszubeuten. Alle sollen wissen: So Gott, der Erhabene, will, werden wir die verbrecherischen Aggressoren, die unser Land angegriffen haben, keinesfalls davonkommen lassen. Wir werden gewiss Entschädigung für jeden einzelnen zugefügten Schaden, das Blutgeld für die Märtyrer und die Entschädigung für die Kriegsversehrten dieses Krieges fordern, und wir werden die Verwaltung der Straße von Hormus gewiss in eine neue Phase führen. Wir haben keinen Krieg gewollt und wollen ihn nicht, doch werden wir in keiner Weise auf unsere rechtmäßigen Rechte verzichten, und dabei betrachten wir die gesamte Widerstandsfront als eine Einheit.
In dieser Phase, bis wir erlangt haben, was uns zusteht, sollen erstens alle Bürger danach trachten, aufeinander Rücksicht zu nehmen, damit die Engpässe, die eine natürliche Folge jedes Krieges sind, die verschiedenen Schichten weniger belasten. Diese Engpässe, die teilweise auf der Gegenseite viel ausgeprägter sind, wurden allerdings dank der Bemühungen eurer Brüder und Schwestern in der Regierung und in anderen Institutionen in beträchtlichem Maße bewältigt.
Zweitens ist es notwendig, unsere Ohren, die Fenster zu Verstand und Herz sind, vor den vom Feind unterstützten oder mit ihm gleichgesinnten Medien zu schützen. Gewiss meinen es diese Medien nicht gut mit dem Land und der Nation Irans, und dies hat sich immer wieder erwiesen. Daher sollten wir uns ihnen entweder grundsätzlich nicht mehr aussetzen und sie nicht nutzen oder zumindest allem, was sie darbieten, mit großem Misstrauen begegnen.
Drittens: Auch wenn die teure Nation mit dem Ende der offiziellen Trauerzeit um den Märtyrertod ihres erhabenen Führers die Trauerkleidung ablegt, hält sie doch den festen Entschluss, sein reines Blut und das aller Märtyrer des zweiten und dritten aufgezwungenen Krieges zu rächen, in ihrer Seele und ihrem Herzen lebendig und wird stets auf dessen Verwirklichung bedacht sein.
Zum Schluss wende ich mich an unseren Herrn [den Imam der Zeit] – möge Gott, der Erhabene, sein Erscheinen beschleunigen – und sage: Im Glauben an Gott, den Erhabenen, in der Zuflucht zu den unfehlbaren Imamen (Gottes Segen und Friede seien auf ihnen) und nach dem Vorbild unseres Märtyrerführers stehen wir unter Eurer Fahne gegen die Front des Unglaubens und der Arroganz. Auf diesem Weg haben wir kostbare Märtyrer aus verschiedenen Schichten für die Würde und Unabhängigkeit des Landes und die Erhöhung des Islam und der Islamischen Revolution dargebracht und auch weitere Verluste erlitten. Nun setzen wir mit ganzem Herzen unsere Hoffnung auf Euer besonderes Bittgebet für einen entscheidenden Sieg über den Feind, sei es am Verhandlungstisch oder auf dem Schlachtfeld, und hoffen, dass sowohl wir als auch unsere Feinde so bald wie möglich seine wundersame Wirkung erleben werden, so Gott will.
والسّلام علیکم و رحمةالله و برکاته
Friede sei mit euch und die Barmherzigkeit Gottes und Sein Segen.
Sayyid Modschtaba Hosseini Chamenei
20. Farvardin 1405