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- 16. Oktober 2026
Botschaft anlässlich des Geburtstags von Hazrat Zainab (Friede sei mit ihr) und des Tages der Pflegekräfte
Dies ist eine Übersetzung des persischen Originaltextes. Originaltext auf Persisch
بسم الله الرحمن الرحیم
Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Barmherzigen
Der fünfte Dschumada al-Ula erinnert jedes Jahr an den gesegneten Geburtstag einer Frau, die im Schatten der Liebe, der Erziehung und der Begleitung der Fünf Reinen (Gottes Segen und Friede seien auf ihr und auf ihnen) heranwuchs, die als die Erhabensten der göttlichen Schöpfung gelten. Die Erziehung und das Heranwachsen von Zainab al-Kubra (Friede sei mit ihr) in dieser lichtvollen Schule über mehr als fünfzig Jahre ließen an diesem leuchtenden Stern der Zeitalter eine so vielfältige Erscheinung der Elemente von Edelmut und Vorrang hervortreten, dass sie stets Gegenstand des Lobes, der Bewunderung und des Stolzes der Freunde Gottes gewesen ist. Der Höhepunkt dieses Strahlens ereignete sich im Heldenepos von Aschura: auf der einen Seite das grenzenlose Verschenken von Mitgefühl, Wohlwollen und geduldiger Anteilnahme gegenüber den Unterdrückten in der Ebene von Kerbela; und auf der anderen Seite, eines der ehrwürdigsten Symbole der Festigkeit und des Mutes zu sein.
Die Geschichte der Bewegung und der Islamischen Revolution ist von Anfang an voll von Szenen der zainabitischen Präsenz der Frauen und Mädchen Irans. Diese Präsenz erreichte in der Zeit des beispiellosen Aufbruchs der Nation, der sich in der dritten Heiligen Verteidigung vollzog, eine erstaunliche Qualität und Quantität. Heute sind die zainabitischen Frauen des islamischen Iran mit ihrer starken Präsenz auf verschiedenen Feldern, insbesondere auf den Plätzen in Städten und Dörfern, Vorreiterinnen der praktischen Aufklärung und des Widerstands hinter den Linien des harten Krieges; so sehr, dass die Tyrannen der Zeit, die stets Leid, Schmerz und Unterdrückung dieser Nation wollen, sich nicht imstande sehen, diesem gewaltigen Heer entgegenzutreten.
Den Geburtstag von Zainab al-Kubra haben die Menschen eines Landes, das der reinen Nachkommenschaft des Propheten (Gottes Segen und Friede seien auf ihnen allen) in Liebe zugetan ist, mit Blick auf ihre Güte, ihr Einfühlungsvermögen gegenüber den Leidenden und ihre Aufopferung für sie zu Recht als Tag der Würdigung des Standes der Pflegekräfte bestimmt. Denn viele dieser sittlichen Eigenschaften und menschlichen Werte sind in der hart arbeitenden und wertvollen Gemeinschaft der Pflegekräfte sichtbar. Die Rolle der Pflegekraft ist – wie die einiger anderer Gruppen, etwa der Ärzte, der Lehrer und Erzieher, der Geistlichen und der Rettungskräfte – eine belebende und hoffnungsspendende Rolle. Deshalb wird die Pflegekraft mitunter wie ein Engel der Barmherzigkeit angesehen, und zwar dann, wenn sie angesichts der Gereiztheit und Unruhe leidender und geschwächter Menschen für Ruhe, Hoffnung, Genesung und Heilung der Kranken und damit für das Herabkommen der göttlichen Barmherzigkeit sorgt. Freilich erfordert die Rolle der Pflegekräfte bei der Behandlung der Kranken, anders als die der Ärzte, eine beständige, beharrliche und geduldige Anwesenheit. Die Wirkung einer solchen Anwesenheit reicht über körperliche Belange hinaus; sie ist ein Balsam für seelische und geistige Schmerzen und verhindert in vielen Fällen, dass die Hoffnungslosigkeit die Oberhand gewinnt. So wird das, was die Möglichkeiten der Ärzte übersteigt, durch die Erfüllung dieser mitfühlenden Rolle vollbracht.
In einer Zeit, in der das bösartige Netzwerk der Arroganz keine Mühe scheut, den freiheitsliebenden und standhaften Nationen, insbesondere der iranischen Nation, alle Arten von Unrecht und Verbrechen zuzufügen, und unter anderem durch allerlei Beschränkungen im Bereich der medizinischen Versorgung und der Arzneimittel danach trachtet, der großen iranischen Nation Leid aufzuerlegen, hat die Aufmerksamkeit für die Pflegekräfte, die Stärkung der Pflegegemeinschaft sowie die Bewahrung und Förderung des Wissens, der Fertigkeiten, der Leistungsfähigkeit, der Lebensfreude, der Motivation und der Würde der Pflegekräfte – insbesondere jener, die sich dem Einsatz in nichtprivaten Einrichtungen gewidmet haben – einen bedeutenden Einfluss auf die Gesundheit und die körperliche und seelische Sicherheit der Gesellschaft. Daher wird erwartet, dass die Verantwortlichen im Gesundheitswesen in Fortsetzung ihres pflichtbewussten Handelns diesen wichtigen Angelegenheiten Vorrang einräumen.
Ich gratuliere zu diesen beiden Anlässen der geschätzten Nation, den pflichtbewussten und willensstarken Frauen der islamischen Heimat und insbesondere den Schwestern und Brüdern in der Pflege.
Zum Schluss erbitte ich die göttliche Barmherzigkeit für die unterdrückten und aufopferungsvollen Märtyrer der Pflegegemeinschaft, insbesondere die Märtyrer unter den Pflegekräften im zweiten und dritten aufgezwungenen Krieg und im Aufruhr vom Dey 1404, und hoffe, dass Gott, der Erhabene, durch das Bittgebet unseres Herrn [des Imams der Zeit] – möge Gott, der Erhabene, sein edles Erscheinen beschleunigen – der iranischen Nation mehr Würde und Macht als je zuvor und alles gewährt, was der Nachfolge der Schule Zainabs (Friede sei mit ihr) würdig ist.
Seyyed Modschtaba Hosseini Chamenei
24. Mehr 1405